Traditionalisten versus Modernisierer

„Es ist auch der Kampf zwischen den eher städtischen, global denkenden Klimaschützern und den eher regional verwurzelten, traditionell denkenden Arten- und Landschaftsschützern“ umschrieb ein dpa Korrespondentenbericht unsere Beweggründe, die uns zu den Bemühungen um eine stattliche Anerkennung als Umwelt- und Naturschutzvereinigung veranlassten. 

Jawohl, wir sind bekennende Traditionalisten des Umwelt- und Naturschutzes! Genau diese Leidenschaft vermissen wir bei vielen „global denkenden, eher städtischen Klimaschützern“ und bei den großen Umweltverbänden. Unsere tiefe Verwurzelung mit der jeweiligen Heimat (wir gebrauchen bewusst diesen scheinbar altmodischen Begriff) und mit deren Lebensvielfalt war und ist Antrieb für unsere Arbeit.

Die Statements grün-alternativer Ökobewegungen, Mülltrennung und die Forderung nach möglichst vielen Windrädern und Freiflächen-Fotovoltaik-Anlagen reichen für einen effektiven Natur- und Landschaftsschutz nicht aus. Im Gegenteil: bewährte Naturschutzziele wurden seit Jahren vernachlässigt und als „altmodisch“ (traditionell) bezeichnet. Der „moderne“ Umwelt- und Naturschutz reduziert sich meist auf die Killerphrasen des „Klimaschutzes“. Obwohl kapp 30 Tausend Windräder und unzählige Fotovoltaikanlagen in den Landschaften Deutschlands errichtet wurden, steigen die die CO2 Emissionen wieder an – gerade wegen der stark schwankenden Energieerzeugung und der fehlenden Grundlastsicherung der Stromnetze.

Als bekennende Umwelt- und Naturschutz-Traditionalisten wenden wir uns mit Nachdruck gegen diesen Negativtrend.  Sollten Sie auch ein Naturschutz-Traditionalist sein, laden wir Sie ein, uns zu unterstützen.

Weitere Info: Augsburger-Allgemeine

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