„Sonne, Wasser, Wind, das weiß doch jedes Kind“

„Sonne, Wasser, Wind, das weiß doch jedes Kind“
„Sonne, Wasser, Wind, das weiß doch jedes Kind“, verkündet der coole Wissenschaftler in dem Theaterstück für Grundschüler.
Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr

Mit dieser scheinbaren Volksweisheit lässt sich die Absicht des Theaterstückes für Grundschüler „Die kleine Klimaprinzessin“ auf den Punkt bringen: „Die kleine Klimaprinzessin“ möchte höchst raffiniert und subtil Kinder für die Notwendigkeit von Erbeuerbaren Energien überzeugen – oder trefflicher ausgedrückt-  manipulieren.

Geschrieben wurde das Theaterstück von Eva Rahner, einer Mitarbeiterin am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung. Das illustrierte Manuskript wird von BildungsCent e.V. kostenlos vertrieben.

Der gemeinnützige Verein BildungsCent arbeitet nach eigenen Angaben mit über 4.400 Schulen und Bildungseinrichtungen zusammen. „Wir inspirieren Schulen durch vielfältige Impulse, zukunftsweisende Programme und die Vernetzung mit außerschulischen Partnern. Wir ermöglichen gute und wirksame Praxis und begeistern für eine neue Lehr- und Lernkultur“, so die Mission des Vereins. BildungsCent e.V. kooperiert unter anderen mit den Bundesministerien für Ernährung und Landwirtschaft und mit dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit, mit der Deutsche Bank AG, mit EnBW Energie Baden-Württemberg AG und mit WWF-Deutschland.

Hier einige Auszüge aus dem makabren Theaterstück für Grundschüler:

Wissenschaftler: (…) Nicht Kohle, Öl und Gas, sondern Sonne, Wasser und Wind sind unsere Energieträger der Zukunft. (singt rhythmisch und wiederholend) Sonne, Wasser, Wind, das weiß doch jedes Kind. Mit diesem Windrädchen könnt Ihr schon mal schauen, wo hier der Wind bläst. (gibt einzelnen Zuschauenden und der Klimaprinzessin ein Windrädchen in die Hand).

Klimaprinzessin: Was für eine schöne Nachricht, Kuckuck! Aber Du, ich habe in der Zwischenzeit auch ganz viel über die Erderwärmung herausgefunden und weiß jetzt, was wir dagegen tun können. Das muss ich Dir unbedingt erzählen! (während der Szene ist der Zirkusdirektor unmerklich wieder aufgetaucht; während die Klimaprinzessin dem Kuckuck tonlos von ihren Erkenntnissen erzählt, singt und tanzt der Zirkusdirektor zur Musik von Louis Armstrongs „What a wonderful world”; als die Klimaprinzessin und der Kuckuck das mitbekommen, stimmen sie singend und tanzend in das Lied mit ein)

Zum Theaterstück für Kinder: „Die kleine Klimaprinzessin

Ein Gedanke zu „„Sonne, Wasser, Wind, das weiß doch jedes Kind““

  1. Die gute Fr. Rahner ist nicht nur einfache Mitarbeiterin am PIK, sondern eine der drei persönlichen Assistentinnen im Stab des großen PIK-Direktors Schellnhuber.

    Passend zur aktuellen Flüchtlingskrise kommt in dem Theaterstück ab Szene 3 auch ein (Klima)Flüchtling aus Mali vor. Zwar wird der dort andauernde Bürgerkrieg nicht erwähnt, macht aber nichts, die Gründe für dessen Flucht liegen sowieso auf der Hand. Zumindest soll es dem Publikum so erklärt werden.
    Die Erderwärmung krassiere nämlich in Mali besonders schlimm, die Sonne hat dort die Erde verbrannt, Überschwemmungen die Ernte vernichtet und die anrückenden Sanddünen haben dann wohl an den „Kipppunkt“ für eine Flucht geführt. Szene 4 zeichnet das stereotype Bild eines Geschäftsmanns, welcher der Klimaprinzessin erklärt, dass ihr Freund, der Kuckuck, nun ins Land der Windenergie – Dänemark – gezogen sei, da dies der Musterschüler in Sachen erneuerbare Energien und Klimaschutz ist. Ohnehin ist es dem Kuckuck bei uns schon viel zu früh viel zu warm geworden, deshalb musste er weiter nach Norden ziehen, wo sich die Räder ganz wild im Winde drehen, wie der Zuschauer bereits in Szene 2 erfährt.

    Das ganze Stück ist derart hoch an Klimawandel-Ideologie angereichert, dass sich diese regelrecht in die Köpfe der Schüler einbrennen und am besten auch noch auf die Eltern abstrahlen soll, wenn diese dann das Theaterspiel der Kinder in der Schule besuchen. Das Theaterstück fußt auf dem allgemeinen Gedankengerüst zur Rechtfertigung aller politischen Entscheidungen, die vermeintlich den Klimaschutz dienen. Die kommende Generation soll wohl schon auf den gedanklichen Pfad des Klimaschutzplans 2050 der Regierung geführt werden. Damit die Menschen bei den ganzen Entbehrungen und Einschränkungen, welche sich aus diesem Plan ableiten lassen, in Zukunft nicht doch irgendwann aufbegehren, wenn sie nicht von klein auf schon entsprechend indoktriniert wurden.

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