Grauenvolle Allianzen – Bauernverband, Windlobbyisten und Co

"Grünstromfeld" © VLAB
„Mais-Grünstromfeld“ – lebensfeindlich aber profitbringend. Bild © VLAB

Gegen die Absicht der Bundesregierung, ab 2017 die Vergütungen für Energie aus den unterschiedlichen „regenerativen Quellen“ nicht mehr staatlich festzulegen, sondern in Auktionen zu ermitteln und dem günstigsten Anbieter den Zuschlag zu erteilen, regt sich zunehmend Widerstand.

Ein grauenvolles Kartell aus Lobbyverbänden – darunter der Bauernverband, der Fachverband Biogas und der Bundesverband Windenergie – lassen keine Möglichkeit ungenutzt, um das bevorstehende Ausschreibungsmodell des Bundes zu unterlaufen: Sie lassen Luftballons steigen, verschicken zu Tausenden Postkarten an Politiker, geben makabre Pressekonferenzen und die Presse berichtet, wie gewohnt unkritisch und dem Mainstream folgend, darüber.

In einer nahezu unverschämten Weise fordert der Bayerische Bauernchef Walter Heidl, eine generelle Ausnahmeregelung für „Bürgerenergieanlagen“ zu schaffen, „um die Vielfalt der Akteure für eine dezentrale Energiewende zu erhalten“. Der Bauernfunktionär und Schweinezüchter Heidl steigert sogar noch seine Enthemmtheit mit dem Vorschlag, den Verbrauch von selbst erzeugtem Strom auch weiterhin mit der EEG-Umlage zu belasten. Oder anders ausgedrückt: Die Allgemeinheit soll für den Profit Einzelner weiter kräftig bezahlen.

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