Erneute Meinungszensur durch Süddeutsche Zeitung

Die Süddeutsche Zeitung (SZ) unterdrückt weiter die Veröffentlichung kritischer Meinungen zur Windkraft. Sie weigerte sich erneut, einen Leserbrief zu veröffentlichen.
Immer deutlicher entlarvt sich die SZ als Handlanger der Windkraftlobby. Sie missbraucht ihre Berichterstattung als Erziehungsinstrument, um die öffentliche Meinung auf eine einheitliche energiepolitische Weltanschauung zu bringen. Ein klarer Verstoß gegen den Pressekodex. 

Dieses Mal traf es Prof. Dr. Werner Nohl, ein renommierter Landschaftsarchitekt, Hochschullehrer und Co-Autor des Debattenbuches „Geopferte Landschaften“.

Der Leserbrief von Herrn Nohl bezog sich auf den SZ-Artikel „Elegante Rotoren – So schön, diese Windräder“ des Energiejournalisten Ralph Diermann.

Hier der Leserbrief im Originalwortlaut:

Sehr geehrte Damen und Herren,

den nachstehenden Leserbrief zum Artikel „Elegante Rotoren“ (von Ralph Diermann) auf der Seite 16 (Wissen) der Süddeutschen Zeitung vom 6. Dezember 2016 bitte ich in Ihrer Zeitung zu veröffentlichen:

Wenn der Architekt nichts weiß, macht er einen Kreis. Ähnlich konzeptionslos muten die formalistischen Vorschläge an, die in Diermanns Beitrag „Elegante Rotoren“ dem niedersächsischen Arbeitskreis „Ästhetische Energielandschaften“ zugeschrieben werden. Dass sich nach dessen Vorstellungen der „final stroke“ von Windparks in der Landschaft derart in einer Handvoll einfacher geometrischer Figuren (Punkt, Linie, Kreis etc.) in Zuordnung zu charakteristischen Landschaftsmerkmalen erschöpft, zeigt die ganze Hilflosigkeit solcher oberflächlicher Ästhetikvorschläge.

Man darf getrost von Sprachverschmutzung reden, wenn derlei Vorschläge als Beitrag zur regionalen Identität bezeichnet werden. Denn – um ein Bild zu geben – die Parallelstellung von Windkraftanlagen zu einer dominanten Bodenwelle in der Landschaft verlagert die Wahrnehmung des Betrachters wegen der visuellen Dominanz dieser gigantisch hohen Anlagen von einem vielfältig anregenden natürlichen Muster hin zu einer monotonen Serie strikt selbstähnlicher Technikgebilde. Diese „ewige Wiederkehr des Gleichen“ (Nietzsche) führt immer zu einer herben Banalisierung von Natur und Landschaft, fördert also nicht sondern vernichtet endogene Identitätsangebote.

Dem kann auch mit mehr Farbigkeit der Windräder nicht abgeholfen werden. Denn Grün auf der Betonoberfläche von Windkraftanlagen wirkt auf den Betrachter völlig anders als der gleiche grüne Farbton etwa von Wäldern. Wo Natur und Technik zusammentreffen, erhöht Farbe nicht – wie unterstellt – die Harmonie des Ganzen sondern vergrößert den Gegensatz der Teile. Das könnte durchaus ein (ehrliches) gestalterisches Prinzip sein, ästhetisch reicht es jedoch nur zu fadenscheiniger „Aufhübschung“.

Windkraftanlagen können nicht schön sein, weil sie in ihrer Maßstablosigkeit den Natur-Charakter des bischen Landschaft, das uns in Mitteleuropa verblieben ist, brachial zerstören. Es sind nicht die (romantischen und technikaversen) Bilder im Kopf des Betrachters sondern die unangepassten, naturzersetzenden Monster draußen in der Landschaft, die ein ästhetisches Erlebnis vereiteln (vgl. hierzu meine Einlassungen in dem Reader: G. Etscheit, Hrsg., Geopferte Landschaften, München 2016).

Mit freundlichen Grüßen

Werner Nohl

Ein Gedanke zu „Erneute Meinungszensur durch Süddeutsche Zeitung“

  1. „SZ unterdrückt Kritik an der Windkraft“: Wir haben ähnliche Erfahrungen mit unserer lokalen Presse, die zum „Münchner Merkur“ und natürlich auch zur „SZ“ gehört. Seit geraumer Zeit (ca. drei Jahre) wird zensiert oder ignoriert.

    Daher nun ein Erklärungsversuch.
    In Deutschland gibt es exakt noch vier Medienkonzerne, die unsere Meinung bestimmen: Bertelsmann, Springer, Holtzbrinck und Burda siehe hier: http://www.medialeaks.org/die-illusion-der-auswahl

    Spätestens seit der Berichterstattung über die Ukraine-Krise, untermauert von den Berichten über Syrien, den Brexit und die USA-Präsidentschaftswahl ist großen Teilen der Bevölkerung bewusst geworden, dass die Journalisten der großen Medienhäuser nicht mehr objektiv berichten, sondern eine von den Herrschenden vorgegeben Meinung publizieren. Wer von dieser vorgegebenen Linie abweicht, wird, wie aktuell zu beobachten, der „fake news“, der gefälschten Nachricht denunziert oder eben nicht mehr publiziert.

    Im Gegenteil, pauschal werden andere Meinungen als Rassismus, Antisemitismus, Verschwörungstheorie etc, etc. abqualifiziert und mundtot gemacht. Eine sachliche Diskussion mit abwägenden Beurteilungen der Faktenlage, entsprechend einer demokratischen Meinungsvielfalt, wird somit von Anfang an unmöglich gemacht.

    So, was hat jetzt dieser Hintergrund mit der aktuellen Zensur windkraftkritischer Stimmen zu tun? Ganz einfach: Kritik passt nicht ins politisch vorgegebene Bild!
    Warum? Die Theorie des „menschengemachten Klimawandels“ und den damit verbundenen Sanktionen wie Besteuerung der Luft etc. hat nichts mit Klimaschutz zu tun, es geht hier nur ums Geld. Glauben Sie nicht?

    Schauen wir uns die Finanzierung der Verbreitung dieser Theorie an, schon wird es interessant. Denn hier taucht ein alter Bekannter auf, der amerikanische Multi-Millionär George Soros, der seine Finger immer im Spiel hat, wenn es um Einflussnahme gesellschaftlicher Entwicklungen geht, z.B. bewusste Steuerung der Migrantenströme, Zitat Soros September 2015:
    »Als Erstes hat die EU für die absehbare Zukunft eine Million Asyl-Sucher pro Jahr zu akzeptieren.«
    So, haben wir?
    Oder aktuell, millionenschwere Unterstützung der Hass-Demonstrationen gegen Trump. Lesen Sie hier mehr zum Hintergrund seiner strategischen Ziele:
    http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/geostrategie/friederike-beck/wie-das-big-money-die-migrationskorridore-nach-europa-steuert-teil-i-die-international-migration.html

    Mit diesem feinen Herrn haben wir es also zu tun, der nicht nur bei den amerikanischen Medienkonzernen, sondern auch bei den Nachrichtenagenturen AP und Reuters mitmischt, eben jene Instrumente, um die Klimapanik auch bei uns zu verbreiten.
    Soros hatte aber noch einen weiteren Verbündeten, Al Gore:
    „Wer hat die Verbreitung der Lüge finanziert, das Eis auf den Polen und auf Grönland, sowie das Eis der Gletscher würde wegschmelzen und der Meeresspiegel deshalb um viele Meter steigen, dabei sämtliche Küstenstädte überfluten? Jetzt wissen wir es, wegen der Veröffentlichung der gehackten Soros-Mails durch DC Leaks. Es war der Oligarch George Soros mit seinem Open Society Institute (OSI), der Al Gore mit 10 Millionen Dollar pro Jahr bestochen hat, die Klimalüge zu fabrizieren, dabei völlig überrissene Behauptungen aufzustellen, das Klima würde sich durch den von Menschen gemachten Ausstoss von CO2 erwärmen. Der Grund, George Soros will in allen Bereichen die Gesellschaft völlig umbauen (social engineering) und mit dem Einreden eines schlechten Gewissen, die Menschen dazu bewegen, sich einer links-faschistischen Verhaltensdiktatur zu unterwerfen.“
    Quelle: http://alles-schallundrauch.blogspot.de/2016/08/al-gore-von-soros-fur-die-klimaluge.html#ixzz4QwIgDhJD

    Willig haben wir als Vasall der USA diese Ideologie übernommen oder übernehmen müssen. Hier schließt sich der Kreis. Es ist klar zu erkennen, dass kritische Stimmen, die vom Mainstreamdenken der Klimaschützer abweichen, unerwünscht sind und längst einer Zensur unterworfen werden.
    Verstehen Sie mich nicht falsch. Den Klimawandel gibt es seit Millionen von Jahren, dies ist durch Eiskernbohrungen belegt. Mir geht es um das Aufzeigen der Hintergründe bei der Verbreitung der hysterisch-aggressiven Co2-Theorie. Al Gores Film wurde übrigens in Großbritannien gerichtlich als Unterrichtsmaterial verboten, weil er zu viele Fehler und falsche Behauptungen enthält….

    Ihnen allen erholsame Feiertage und einen guten Rutsch!

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