Worte des Bund Naturschutz Chefs Hubert Weiger – kommentiert von Enoch zu Guttenberg

WEA 7,22.02.14
Rodungsbeginn für einen Windpark im Landkreis Haßberge im bayerischen Unterfranken. Der Bau wurde durch den Bund Naturschutz ausdrücklich gebilligt. Bild ©Reinhold Scheuring

Auszüge aus dem Vorwort von Prof. Dr. Hubert Weiger, Vorsitzender des Bund für Umwelt und Naturschutz in Deutschland (BUND), zu dem Bildband „Bilder meiner Landschaft“ von Klaus Arbter, mit Kommentaren von Enoch zu Guttenberg.

Hubert Weiger: „Eigentlich sind die Wurzeln des Naturschutzes im Landschaftsschutz zu suchen“.

Enoch zu Guttenberg: „Das, Professor Dr. Weiger, ist die Wahrheit! Nichts als die Wahrheit! Aber zu welchem Judas-Lohn sind diese Wurzeln zerstört, verraten und verkauft worden!“

Huber Weiger: „Die traditionell arten- und strukturreiche Kulturlandschaft ist zunehmend durch ungestoppten Flächenverbrauch bedroht.“

Enoch zu Guttenberg: „Auch diese Feststellung des BUND-Vorsitzenden ist wieder nichts als die Wahrheit! Aber eine entlarvende Wahrheit, bedenkt man den bisher rasantesten Flächen- und Horizontverbrauch aller Zeiten in unserem Land durch Windkraft- und Solaranlagen. Und dennoch gehen Prof. Dr. Weiger die brutalen Vergewaltigungen von Natur- und  Landschaft immer noch zu langsam. Anders sind seine Appelle an die bayerische Staatsregierung zur Beschleunigung des Windkraftausbaus nicht zu verstehen. Es ist ein Hinterhofwitz der Naturschutzes, dass gerade der Vorsitzende des „Bund Umwelt und Naturschutz“ die Windkraftindustrialisierung ausgerechnet in Landschaftsschutzgebieten und in Naturparks fördert und erklärt, im Straßenverkehr würden noch mehr Vögel getötet. So könnten sich auch die kriminellen Vogelfänger in Südeuropa herausreden. Schwarzstörche, See-und Fischadler, Uhus, Rotmilane und Fledermäuse finden sich eben nicht auf der Totenliste des Straßenverkehrs. Auch ist es nicht mehr zu übertreffender Zynismus, die horrende Zahlen toter Tiere gegenzurechnen.

Hubert Weiger: „Das Bekenntnis zur Schönheit einer Landschaft und deren Schutzwürdigkeit ist Voraussetzung für einen wirkungsvollen ganzheitlichen und auch emotionalen Naturschutz.“

Enoch zu Guttenberg: „Die Frage nach der Glaubwürdigkeit des Urhebers dieser Weisheit erledigt sich von selbst. Der von skrupellosen Vandalen in Naturparks und Landschaftsschutzgebieten durch Windradindustrie gewonnene Strom wird dann auch noch verlogen als „Öko- oder Naturstrom“ gepriesen.“

Hubert Weiger: „Wir müssen heute mehr denn je mit der Schönheit gegen die Hässlichkeit kämpfen. Werden wir auch bald ins Museum gehen, um schöne Landschaften zu betrachten ?“

Enoch zu Guttenberg: „Diese Frage des Professors kann getrost mit „JA“ beantwortet werden, jedenfalls solange, wie der BUND weiter seine zynische Energiepolitik betreibt.“

 

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Überdüngte Energie-Maisäcker und Fotovoltaikanlagen in den Fluren, Windindustriegebiete in den Wäldern, fragmentiert durch Verkehrswege, Siedlungen und Gewerbegebiete – sollen die Landschaften in Deutschland künftig so aussehen?

 

Hubert Weiger: „Auch werden Naturzerstörungen nun genau bilanziert und berechnet. Mit diesen Mitteln und Begriffen werden mittlerweile auch Straßen, Atomkraftwerke oder Flächenverbrauch „nachhaltig“ und mit komplexen Zahlenspielereien und sogenannten Ausgleichsmaßnahmen schön gerechnet.“

Enoch zu Guttenberg: „Ob die ehrenamtlichen BUND-Chargen vor Ort überhaupt wissen, was ihr oberster Dienstherr da verkündet? Ist nicht das „Schönrechnen“ bei Windkraftanlagen oft ihr tägliches Brot? Oder sind tatsächlich Windräder, wie das ein vom Bund Naturschutz in Bayern dekorierter Bürgermeister die Presse wissen ließ, eine „Bereicherung der eher einfachen Landschaft im Naturpark Frankenwald?“ Der Ministerpräsident von Baden-Württemberg ist ja auch hingerissen von der Ästhetik dieser monströsen Industrietürme. Und gilt das Gleiche auch für die unzähligen Hektar Fotovoltaik-Anlagen mitten in unseren Naturparks ? 

Eigentlich müsste doch der BUND alle im Handel befindlichen Exemplare dieses hinreißend schönen Buches „BILDER MEINER LANDSCHAFT“ von Klaus Arbter aufkaufen und einstampfen. Geld dürfte keine Rolle spielen, denn davon verdient der BUND auf seine Weise genug.

Noch vor kurzem haben viele Millionen Menschen dem ADAC vertraut. Hoffentlich lassen die Sonntagsreden des Landschaftsästheten Prof. Dr. Weiger gemessen an seinen Taten nicht ähnlich Böses erwarten. Vorerst vielleicht noch nicht, denn ein paar vom BUND hochherzig als schützenswert beschiedene Fleckchen gibt es noch in unserem Land. Sie werden vehement verteidigt – als „Landschaftsmuseen“ eben. Da hat der Professor Weiger mit seiner „weisen“ Voraussicht schon recht.“

Mitteilung der Redaktion:

Das wunderschöne Buch von Dr. Klaus Arbter „Bilder meiner Landschaft“ kann leider nur online über den „Bund Naturschutz Service“ bezogen werden

oder über den Eigenverlag des Autors

ARBTER, K. (2003). Bilder meiner Landschaft – Ein Gang durchs Jahr im Norden der Oberpfalz. Eigenverlag: 146 Seiten.

 

 

 

 

 

6 Gedanken zu „Worte des Bund Naturschutz Chefs Hubert Weiger – kommentiert von Enoch zu Guttenberg“

  1. Die „Natur“ macht sich der Mensch zum Untertan, beutet sie rücksichtslos aus und vielen Spezies wird der Lebensraum genommen. Die Landwirtschaft ist profitgierig, und wird zudem mit mehr als 30 Milliarden Euro vom Staat subventioniert, die moderne Landwirtschaft und Forstwirtschaft ist geprägt von gnadenloser Gewinnsucht, anstatt Trecker haben viele norddeutsche Bauern einen Ferrari in der Garage stehen, finanziert vom Stromkunden. Kann nur jedem empfehlen: Lass dir nicht mehr länger den industriellen Dreck anbieten, der mit Pestiziden und Düngemittel versucht ist (…) Kaufe sparsame Geräte, sortiere unnötige aus. (…) Viele Deutsche jedenfalls haben kapiert, dass sie nur Sklaven sind, Zahlscheine für die Reichen. Deshalb setzen sie auch keine Kinder mehr in die Welt und die Selbstbedienung durch die Pharisäer wird alsbald ein Ende haben :-), die Industrie findet keine Arbeitnehmer mehr und bleibt auf ihren Produkten sitzen, die Landwirte müssen das Zeug vernichten und vergasen es- nur braucht dann keiner mehr das Gas.. und irgendwann platzt die bombe…

  2. Die Rache der Beleidigten – so ist wohl die Gründung des VLAB zu deuten. Als Hubert Weiger den BN übernahm, hatte die BN-Akademie in Wiesfelden nicht mehr lange Bestand. Hubert Weiger konnte dies naturgemäß nicht gefallen. Jetzt kommt die Retourkutsche.

    Und Herr v. Guttenberg?

    Man sollte einfach dies hier lesen und dann weiterrecherchieren:
    http://www.bund-naturschutz.de/fileadmin/_migrated/content_uploads/Offener_Brief_von_Hubert_Weiger_an_E._zu_Guttenberg.pdf

    1. Anmerkung der Redaktion: Im Jahr der Vereinsgründung 2009 war Enoch zu Guttenberg noch stolzes Mitglied beim Bund Naturschutz.
      Der leider anonyme Kommentar von „Cetraria“, in dem von einer „Rache der Beleidigten“ gesprochen wird, ist daher abwegig und irreführend.

    2. „Wissen ist Macht“ ; „Nichts wissen macht nichts“?
      Vor einigen Wochen präsentierte die Windkraftlobby voller Stolz ihre Erfolgsbilanz des Jahres 2014.
      Die Wichtigste lautete : 14,8 Prozent von der installierten Nennleistung der fast 26 tausend Windräder im Land oder 1296 von 8760 Jahresstunden Stromproduktion.
      Woher der Strom für die verbleibenden 7464 Jahresstunden herkommt ist kein Thema .
      Im Jahr 2014 wurden insgesamt 180 Gigawatt Strom erzeugt,obwohl nur maximal 90 Gigawatt benötigt wurden,wir haben also inzwischen eine doppelte Stromversorgung .
      Erzählt wird dem Bürger die Erneuerbaren sind ein Erfolg aber bis heute wurde kein einziges fossiles Kraftwerk stillgelegt , wie soll das jemand verstehen. Es ist definitiv ohne
      Strom-Großspeicher ( die in bisher 150 jähriger Forschung nichtmal Ansatzweise in Sicht sind ) unmöglich dieses Land mit Wind-und Sonnenstrom in Betrieb zu halten.
      Kosten und Landschaftszerstörungr werden weiter zunehmen, unsere Heimat ist schon heute bös geschunden ohne dass ein dem entgegenstehender gesamtgesellschaftlicher (!) Nutzen erkennbar ist.
      Windkraftanlagen sind im Jahresdurchschnitt nur zu etwa 14 Prozent ausgelastet, das heißt, sie arbeiten im Durchschnitt nur 3,5 Stunden am Tag. Die großtechnische Speicherung von Strom ist nicht realisierbar. Weiter denken …. Ähhh.
      Der Hunsrück, und vor allem der Soonwald gelten inzwischen bundesweit als Negativbeispiel einer auf die Spitze getriebenen, extremen Windkraftpolitik. Besonders der heftig umstrittene Windpark bei Ellern im Soonwald gilt bundesweit als perverse Naturvergewaltigung .
      Meinung der Besucher: „Wir haben uns die Landschaftsverschandelung schlimm vorgestellt, aber das hier Gesehene übertrifft jede Vorstellungskraft darüber, was man mit einer Naturlandschaft machen kann und darf.“
      Wo bleibt das grüne Gewissen? Es vollzieht sich die größte Naturzerstörung der deutschen Geschichte. Unser Landschaftsbild verliert ihr Antlitz und ihre Geborgenheit. Wie gierige Riesenkraken reißen sie sich die letzten Haine und Lichtungen und Höhen, auf dass über keinen Wipfeln mehr Ruhe sei vor dem Rotor-Summen. Deutschland hat sich seiner Horizonte beraubt
      Absurderweise ist diese Totalerklärung Deutschlands zum Gewerbegebiet ausgelöst durch einen Naturschutzreflex der grünen Bewegung. Der gute Wille endet in der bösen Tat und die Öko-Revolution frisst ihre Kinder.
      Mir wird schlecht bei soviel deutschem Wesen

    3. Die Dresdner Waldschlösschenbrücke sollte wegen einer Hufnasenfledermaus gestoppt werden, wenn aber Millionen Vögel und Fledermäuse umkommen, dann schauen die „Umweltschützer“ erbarmungslos weg.
      Ein Kommentator schrieb gerade:“NABU und BUND als Ökostromanbieter sind Komplizen der Windwirtschaft“, ja so ist das wirkliche Leben auf dem Feld ökoreligiöser, umweltschädlicher Zufallsstromerzeugung.
      Mir graust vor jenen, die uns grünen Frieden versprechen und in Wahrheit Krieg gegen die Natur führen!

  3. Hubert Weiger ist das klassische Negativbeispiel für einen verkopften und verantwortungslosen, verlogenen und vermummten Pseudo-Naturschützer, der die ihm anvertraute
    Natur gnadenlos und gedankenlos einer Ideologie opfert. Dieser Mensch weiß sicherlich ganz genau, weshalb er so handelt: nicht aus Überzeugung, sondern weil er nicht mehr zurück kann und das von den Grünen gekaperte Dickschiff BUND nicht mehr anhalten kann. Nicht, dass ihn das sympahtischer macht. Er erinnert mich an Ex-VW-Chef Winterkorn, der im Büßergang, aber uneinsichtig zur Befragung schleicht, und sich an nichts Verwerfliches erinnern kann.
    Was wir an Weiger statt brauchen ist ein schlichter, ehrlicher Indianerhäuptling, der unserer „Zivilisation“ klare, simple Wahrheiten aus jahrtausendealter gewachsener Menschheitserfahrung vermitteln kann, wie, dass „man Geld nicht essen kann“.

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