Ein Stückchen Wahrheit

Im linksgrünen deutschen Blätterwald, allen voran DIE ZEIT und die „Süddeutsche Zeitung“, sind kritische Beiträge zur sogenannten Energiewende eine Rarität. Obwohl landesweit mehr als tausend  Bürgerinitiativen vor allem gegen immer neue Wind-„parks“ kämpfen, spielt diese veritable Massenbewegung in den Medien so gut wie keine Rolle. Hier herrscht eine permanente grün-rot-schwarze Super-Groko, die den Bürgern weismachen will, hier werde nur und ausschließlich in ihrem Interesse gehandelt, und natürlich im Interesse der Klimaschutzes.

Umso schöner, wenn dann ab und an doch einmal ein Stückchen Wahrheit durch die Zeilen blitzt, wie jüngst auf ZEIT online. Dort schrieb der Journalist Dirk Asendorpf unter der Überschrift „Ein Land wird umgekrempelt“, wie sich Deutschland heute schon in zuvor kaum vorstellbarer Weise verändert hat unter der Ägide der Energiewender und was uns allen noch bevorsteht.  Dass nämlich, wenn der Klimaschutzplan der Bundesregierung Realität werden sollte und die gesamte Energieversorgung des Landes, inklusive Wärme und Verkehr, irgendwann einmal auf „Ökostrom“ umgestellt ist, dieses Land nicht mehr wiederzuerkennen sein wird.

Die Windraddichte müsse im Bundesdurchschnitt doppelt so hoch werden wie heute schon in den völlig verspargelten Küstenländern Niedersachsen und Schleswig-Holstein, konkretisiert der Autor eine von der Union der Deutschen Akademien der Wissenschaften erstellten Studie. Die für neue Fotovoltaikanlagen und Wind-„parks“ benötigte Fläche sei weit größer als alle Wasserflächen, Flüsse, Seen, Kanäle und küstennahen Binnengewässer unseres Landes zusammengerechte.

„In 30 Jahren wird man unser Land kaum noch wiedererkennen“, schreibt Asendorpf. Wohl wahr! Doch wann liest man in der ZEIT oder anderen unserer „Leitmedien“ endlich flammende Kommentare gegen diesen Irrsinn, der das Klima mitnichten retten, aber Deutschland in großen Teilen mehr oder weniger unbewohnbar machen wird?

Ein Gedanke zu „Ein Stückchen Wahrheit“

  1. Wer den Artikel in der „Zeit online“ sorgfältig liest, muss erkennen, dass die dortige Tendenz eindeutig ist: Allenfalls schein-kritisch, insgesamt auf der Energiewende-Weltrettung-Mainstream-Welle, die alle deutschen Medien mit ganz wenigen Ausnahmen surfen . Auch dieser Artikel, der das Horrorszenario einer x-fachen Ausdehnung der sogenannten „Erneuerbaren Energien“ immerhin schonungslos darstellt, appelliert am Ende geschickt an die vermeintliche „Vernunft“, die alle Zerstörungsmaßnahmen des „Klimaschutzes“ hinnehmen müsse.

    Die Frage ist, wann das „Volk“ – als Stimmvieh verdummt und von den „etablierten“ Parteien genasweist – aufstehen wird. Am Ende soll selbst Holzverbrennung im Zuge der Energiewende gebrandmarkt und verboten werden – genauso wie selbst aller-höchsteffiziente Verbrennungsmotoren.

    Die Kollateralschäden der Energiewende an der Restnatur Deutschlands aber sind schon jetzt kaum zu quantifizieren. Die ästhetische und ethische Dimension der Weltrettungsutopien ist ohnehin ausgeblendet, nicht erkannt, oder wird bewusst unterdrückt.

    Die „Klimakanzlerin“ Merkel (CDU), schon als Kohls Ziehtöchterchen im damaligen Amte einer Umweltministerin immer wieder großen Schaden für den Naturschutz anrichtend, wird ein geradezu beklemmendes Erbe für den Naturschutz in Deutschland, Europa und der Welt hinterlassen. Und dieses Erbe teilt sie mit der derzeitigen Umweltministerin aus der anderen „Volkspartei“ SPD, deren öffentliche Verlautbarungen in Bezug auf das Naturschutzrecht insbesondere die Sorge erkennen ließen, dass dieses nicht zum „Verhinderungsinstrument“ werden dürfe.

    Die weitere Verwirklichung der „Klimaziele“ bedeutet das Aus für jeden großen Wurf in Sachen Landschaft- und Naturschutz.

    Das Zauberwort „Sektorkopplung“, angeblich „wissenschaftlich“ fundiert, wird dazu beitragen, die letzten Reste platt zu machen, die noch übrig sind von unserem so vielseitigen und schönen Land.

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