Sind unbewirtschaftete Wälder artenreicher als Wirtschaftswälder?

Das Jahr 2015 wurde von dem bayerischen Forstminister Helmut Brunner zum „Aktionsjahr Waldnaturschutz“ erklärt. In seiner Regierungserklärung v. 01.07.2014 skizzierte er den „Bayerischen Weg“ im Waldnaturschutz: „Durch die Berücksichtigung von Naturschutzaspekten auf der ganzen Waldfläche Bayerns erreichen wir eine viel größere Breitenwirkung als durch zusätzliche Großschutzgebiete. Und es ist einfach falsch, dass Waldnaturschutz nur in Naturschutzgebieten oder Nationalparken möglich sein soll (…). Das Motto des Bayerischen Wegs in der Waldbewirtschaftung heißt deshalb: Schützen und Nutzen auf ganzer Fläche.“
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Windräder in Kulturlandschaften und Wäldern

Gedanken und Forderungen aus Sicht eines Umwelt- und Naturschutzvereins 

„Wir müssen heute mehr denn je mit der Schönheit gegen die Hässlichkeit kämpfen. Werden wir auch bald ins Museum gehen, um schöne Landschaften zu betrachten?“ fragte 2003 HUBERT WEIGER, der Vorsitzende des Bund für Umwelt und Naturschutz in Deutschland (ARBTER 2003). Heute müssen wir ihm leider antworten: Ja, verehrter Herr Professor WEIGER, ihre Befürchtung wird zur bitteren Realität. Das Schöne kämpft gegenwärtig gegen das Hässliche. Traurigerweise bekennt sich der Bund für Umwelt und Naturschutz seit einigen Jahren zur Hässlichkeit, anstatt zu schönen Landschaften und deren Lebensvielfalt in Bayern. Windräder in Kulturlandschaften und Wäldern weiterlesen

Die Energiewende führt in eine ökonomische Sackgasse und in ein landeskulturelles, ökologisches Desaster

Der Anteil der Windenergie am Primärenergieverbrauch der Bundesrepublik betrug im Jahre 2013 nur 1,4 Prozent, obwohl bis Ende 2013 knapp 25.000 Windräder bundesweit installiert wurden. Um die stark schwankende Stromerzeugung durch Windkraft und Fotovoltaik auszugleichen, laufen permanent Kraftwerke, meist Kohlekraftwerke, im Hintergrund mit und sichern die Grundlast der Stromnetze. Eine praxistaugliche, bezahlbare Speichertechnik ist nicht in Sicht. Der Ausstoß des klimaschädlichen Treibhausgases Kohlendioxid (CO2) nahm daher in den vergangenen beiden Jahren so stark zu wie nie zu vor in Deutschland, Tendenz weiter steigend. Die Energiewende führt in eine ökonomische Sackgasse und in ein landeskulturelles, ökologisches Desaster weiterlesen

Rote Liste gefährdeter Tier-, Pflanzen- und Pilzarten

Foto Lungenflechte (Lobaria pulmonaria)
Die Lungenflechte (Lobaria pulmonaria) ist auch für Laien gut erkennbar. Die Flechte ist in Deutschland unmittelbar vom Aussterben bedroht. Luftschadstoffe und eine Zerstörung ihrer Habitate haben ihr Areal extrem stark verkleinert. © Johannes Bradtka

Wie gefährdet sind unsere  Tier-, Pflanzen- und Pilzarten? Die „Roten-Listen“ geben darüber Auskunft und informieren objektiv über die gegenwärtigen Gefährdungsursachen und über mögliche Schutzmaßnahmen. Weitere Infos zu den „Roten-Listen“ auf der Webseite des Bundesamts für Naturschutz.