Archiv der Kategorie: Landschaftspflege

Windräder sind nicht amerikanisch

Mit großen Worten beklagte Hubert Weiger, der Vorsitzende des Bundes Naturschutz in Bayern (BN), in einer am Dienstag (31.01.2017) verschickten Pressemitteilung die drohende „Amerikanisierung“ der bayerischen Landschaften durch die geplante Lockerung des sogenannten Anbindegebotes im Rahmen der Landesplanung.

Dieses Vorhaben sei dazu geeignet, “die Reste intakter bayerischer Kulturlandschaft dem ruinösen Wettbewerb der Kommunen um Gewerbeansiedlungen zu opfern“, sagt Weiger in einer am Dienstag veröffentlichten Pressemitteilung des BN. Windräder sind nicht amerikanisch weiterlesen

Gardez! Ein Beitrag von Jörg Rehmann

Die Süddeutsche Zeitung hat einen windkraftkritischen Text des Wissenschaftlers und Architekten Dr. Werner Nohl ausgesperrt. Stattdessen bringt sie das krude Stück eines Ralph Diermann, der Generatoren im Wald als „schön“ verherrlicht. Das ist die Ausgangslage. Gardez! Ein Beitrag von Jörg Rehmann weiterlesen

Eindeutige Botschaft: Rote Karte für die derzeitige Form der Energiewende in Deutschland

Einige Autoren des Buches "Geopferte Landschaften" stellten sich bei einem Pressegespräch vor
Bild (von rechts): Nico Ziegler, Harry Neumann, Werner Nohl, Georg Etscheit, Enoch zu Guttenberg, Jörg Rehmann und Johannes Bradtka

 

Am 09. November lud Antonia Bräunig von der Presseabteilung des Heyne-, Diana- und Ludwig Verlages München zu einer Präsentation des Buches „Geopferte Landschaften“ in den Münchner Presseclub ein. Moderiert wurde das Pressegespräch von der Journalistin und Filmemacherin Kathrin Grünhoff, die auch für das Bayerische Fernsehen und ARTE arbeitet. Eindeutige Botschaft: Rote Karte für die derzeitige Form der Energiewende in Deutschland weiterlesen

Die Landwirtschaft – einer der Hauptverursacher des Artensterbens

Ausgeräumte landwirtschaftliche Flächen, fast frei von Gehölzen, Hecken und blühenden Pflanzen sind einer der Hauptursachen für das Artensterben. Bild © VLAB

„Das globale Vogelsterben ist ein böses Vorzeichen“ lautete vor einigen Tagen die Überschrift eines Artikels in der WELT. Pia Heinemann, die Autorin des Berichtes, zitiert darin Henrique Pereira vom Deutschen Zentrum für integrative Biodiversitätsforschung. Die Landwirtschaft – einer der Hauptverursacher des Artensterbens weiterlesen

Mulchmäher – neuer Generalangriff auf die Artenvielfalt. Ein Beitrag von Dr. Friedrich Buer

Das Mulchen von Straßen- und Wegrändern muss aufhören.

Technischer Fortschritt ja bitte, aber er darf sich nicht gegen die Artenvielfalt richten. Es gibt bewährte Mähtechniken, wie die Balkenmäher, die schonender mit der Natur umgehen und den Bewuchs sauber abschneiden. Freischneiden und mähen sollte im Herbst oder Winter erfolgen oder ausnahmsweise im Sommer, wenn es der Verkehrssicherheit dient.

Mulchmäher häckseln alles zusammen, was nicht fliehen kann und zwar zurzeit auch im Sommer, wenn alles blüht und wächst. Sogar an Waldwegen wird gemulcht. Zusätzlich fördert das Mulchen die Überdüngung und beschleunigt den Wasserabfluss.

Mulchgerät
Mulchgeräte: der sichere Tod für viele Pflanzen, Tiere und Pilze

 

Mulchmäher – neuer Generalangriff auf die Artenvielfalt. Ein Beitrag von Dr. Friedrich Buer weiterlesen

Regensburger Fürstenhaus von Thurn und Taxis in Geldnöten?

„Wir wollen den Schatz heben“,  so die euphorische Verlautbarung aus dem Umfeld des Regensburger Fürstenhauses von Thurn und Taxis. Gemeint sind zwei haarsträubende, naturzerstörende Großprojekte in den fürstlichen Wäldern, mit denen sich in der Tat viel Geld verdienen lässt.  Regensburger Fürstenhaus von Thurn und Taxis in Geldnöten? weiterlesen

Arbeitstreffen VLAB

Bild vorne links: Dr. Christina Hauser (VLAB-Co-Vorsitzende), Dr. Franz Leibl (Leiter Nationalpark Bayerischer Wald), Hubert Weinzierl (VLAB-Ehrenpräsidentl) , Beate Seitz-Weinzierl

Am Samstag, 30. April trafen sich im Umweltzentrum Schloss Wiesenfelden der VLAB-Vorstand und Beirat zu einer Diskussion und Verabschiedung von Positionspapieren. Arbeitstreffen VLAB weiterlesen

Landschaft des Jahres 2016 gesucht

Der VLAB lobt einen Preis für reich strukturierte und noch weitgehend unversehrte Landschaften in Bayern aus. Bild © VLAB
Der VLAB sucht und prämiert eine „Landschaft des Jahres“ in Bayern. Ihre Vorschläge sind erwünscht.

Unter den Teilnehmern werden 3 Preise ausgelost. Vorschläge mit einer kurzen Charakteristik der Landschaft sowie einer überzeugenden Begründung können per Mail an info@landschaft-artenschutz.de oder auf dem Postweg an die VLAB-Geschäftsstelle mit dem Stichwort „Landschaft des Jahres“ abgegeben werden. Einsendeschluss ist der 23. Mai 2016.

Als Anhalt sollen Ihnen 61 Kulturlandschaftsräume in Bayern dienen, die durch das Bayerische Landesamt für Umwelt erfasst und ausführlich beschrieben wurden. Daneben können auch Naturparks oder andere geografisch und naturräumlich gut abgrenzbare Landschaften vorgeschlagen werden. Die Prämierung der „Landschaft des Jahres 2016“ findet im kommenden Oktober statt. Landschaft des Jahres 2016 gesucht weiterlesen

100 Tage staatlich anerkannte Umwelt-und Naturschutzvereinigung – eine Anfangsbilanz

Das Kollisionsrisiko von Fledermäusen mit Windrädern wird bisher sträflich vernachlässigt
Das Kollisionsrisiko von Fledermäusen mit Windrädern wird bisher sträflich vernachlässigt

Die Freude war groß, als unser Verein für Landschaftspflege und Artenschutz in Bayern (VLAB) vom Bayerischen Landesamt für Umwelt Ende Juli 2015 als Umwelt- und Naturschutzverband in Bayern anerkannt wurde.

Das Interesse der Medien war daraufhin gewaltig. Hunderte Mails sowie unzählige Briefe und Anfragen wurden von uns beantwortet. Viele Menschen aus ganz Deutschland teilten uns ihre Glückwünsche mit. 100 Tage staatlich anerkannte Umwelt-und Naturschutzvereinigung – eine Anfangsbilanz weiterlesen