Kategorie-Archiv: Artenschutz

Drama am Himmel

Ich könnte kotzen, ich bin so wütend

(2016, Andreas Kieling, Tierfilmer und Träger des Bundesverdienstkreuzes am Bande)

Unser Vereinsmitglied und Mitstreiterin Jutta Reichardt – Sprecherin der EPAW für Deutschland – übersandte uns ein schockierendes Video und bat um Veröffentlichung. Hier das erschütternde Video und ihr Kommentar in Auszügen: Drama am Himmel weiterlesen

Die Rückkehr von Bär, Wolf und Luchs

Braunbär
Die zunehmenden Populationen von Bären in unseren Nachbarländern Italien, Frankreich Schweiz und Österreich machen ein wiederholtes Einwandern nach Deutschland jederzeit möglich. Bild © Berndt Fischer

Bis etwa 1850 wurden Bär, Wolf und Luchs in Deutschland ausgerottet. Ihr Konkurrenzverhältnis mit den menschlichen Nutzungsformen dürfte die Hauptursache dafür gewesen sein. Die Rückkehr dieser Prädatoren (Räuber) scheint jedoch zu gelingen: Die Bärenpopulation in vielen unserer Nachbarländer nimmt stetig zu. Der Bestand an Wölfen in Deutschland ist so gut wie gesichert. Die Bestandsentwicklung des Luchses ist stagnierend bis leicht steigend. Die Rückkehr von Bär, Wolf und Luchs weiterlesen

Inszenierung, statt Naturschutz

Naturnah und nachhaltig bewirtschaftete Wälder erfüllen vielfältige Funktionen: Sie versorgen uns mit dem wertvollen Rohstoff Holz, fördern die Biodiversität und sichern den Menschen die Erholung in einem dicht besiedelten Land. Bild © Alfred Schiener

Bund Naturschutz und Greenpeace fordern, quer durch Bayern ein Netzwerk aus besonders geschützten Naturwäldern einzurichten. Bayern habe die Verpflichtung, der Natur den Vorrang vor der wirtschaftlichen Nutzung einzuräumen, so die Verlautbarungen der beiden Verbände. Diese Forderungen von BN und Greenpeace sind inszeniert und sollen in erster Linie der Akquise neuer Mitglieder, insbesondere aus Städten und Ballungsräumen, dienen. Inszenierung, statt Naturschutz weiterlesen

Rotmilan versus Windräder – klare Vorgaben des BayVGH für die künftige Rechtssprechung

Rotmilan
Ein richtungsweisendes Urteil zu Gunsten des Rotmilans fällte der Bayerische Verwaltungsgerichtshof (BayVGH). Bild © VLAB

 

In seinem Urteil vom 17.03.2016, Az. 22 B 14.1875 und 22 B 14.1876 fasst der Bayerische Verwaltungsgerichtshof (BayVGH) die bisherige Rechtsprechung zur Problematik über das Vorkommen von Rotmilanen im Bereich von Windrädern zusammen und entwickelt sie positiv weiter. Das Urteil des BayVGH ist richtungsweisend und gibt klare rechtliche Vorgaben für die künftige Genehmigungspraxis in Bayern. Die Entscheidung des höchsten bayerischen Verwaltungsgerichtes kann auch als Präzedenzfall zu dem Thema „Windkraft versus Artenschutz“ für ganz Deutschland werden. Rotmilan versus Windräder – klare Vorgaben des BayVGH für die künftige Rechtssprechung weiterlesen

Wo bleibt die Empörung?

Artenschutz mit zweierlei Maß? Tötungen von Luchsen werden angeprangert,Tötungen und Tötungsversuche von Vögeln und Fledermäusen für Windräder werden ignoriert. Bild © Alfred Schiener

Als im Dezember 2015 ein Luchs im Bayerischen Wald unbekannten Tätern zum Opfer fiel, war die Empörung über diese abscheuliche Straftat bayernweit zu Recht enorm. Alle Naturschutzverbände, auch der VLAB, waren entsetzt. Wo bleibt die Empörung? weiterlesen

Windräder in Wäldern – erhebliche Kenntnislücken über Auswirkungen

Windpark

„Hinsichtlich der Auswirkungen von Windenergieanlagen auf waldbewohnende Arten sowie generell auf den Naturhaushalt bestehen allerdings noch erhebliche Kenntnislücken

Mit dieser lapidaren Feststellung bringt die ARSU GmbH (Arbeitsgruppe für regionale Struktur- und Umweltforschung GmbH) das Endergebnis ihrer durchgeführten Studie auf den Punkt. Windräder in Wäldern – erhebliche Kenntnislücken über Auswirkungen weiterlesen

Ökostrom bedroht Fischadler in Bayern

Adulter Fischadler. Bild © VLAB
Adulter Fischadler. Bild © VLAB

Der Fischadler (Pandion haliaetus) war noch bis ins 19. Jahrhundert in vielen Teilen Süd- und Westdeutschlands eine regelmäßig vorkommende Brutvogelart. Die intensive Verfolgung durch den Menschen mit Abschuss, Horstplünderungen und –zerstörungen führte in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts zur Ausrottung des gesamten süd- und westdeutschen Brutbestandes. Im Jahr 2011 gab es in Bayern wieder sechs bekannte Paare mit Nachwuchs. 2016 konnten 10 erfolgreich brütende Fischadlerpaare in Süddeutschland nachgewiesen werden. Alle Paare befinden sich ausschließlich in der Oberpfalz, die das das südlichste Vorkommen des Fischadlers in Mitteleuropa darstellt. In Baden-Württemberg, Hessen, Rheinland-Pfalz und anderen angrenzenden Ländern wie in Tschechien, in Österreich und in der Schweiz gibt es keine bekannten Brutvorkommen. Ökostrom bedroht Fischadler in Bayern weiterlesen

Vogelmord für Ökostrom

Unerträgliches geschieht in Deutschland

Seit Jahren wird über die rücksichtslose Tötung geschützter Großvögel, mit dem Zweck „Ökostrom“ zu produzieren, berichtet. Die gefährdeten Tierarten werden vergiftet, erschossen oder auf vielfältige Weise vergrämt.

Diese niederträchtige, vollkommen hemmungs- und gewissenlose Tötung von Tieren, soll den Bau von Windrädern ermöglichen und den Windrad-Profiteuren die Geldbeutel füllen. Unsere couragierte Mitstreiterin Jutta Reichardt aus Schleswig Holstein publiziert hierzu seit Jahren eine Vielzahl belastbarer Fälle auf ihrer Webseite. Vogelmord für Ökostrom weiterlesen