Grüne sind wahre Totengräber der bayerischen Landschaft

Über das, was „Heimatminister“ Markus Söder da ins Werk gesetzt hat, können Menschen, denen die bayerische Heimat wirklich am Herzen liegt, nur den Kopf schütteln. Die Lockerung des sogenannten Anbindegebots im neuen Landesentwicklungsprogramm (LEP) wird der seit Jahren ungebremsten Zersiedelung noch einmal einen kräftigen Schub geben. Die gleiche Wirkung haben Bestrebungen der CSU, wonach die Kommunen Gewerbegebiete künftig im Schnellverfahren ausweisen können. Bayern wird in ein paar Jahren nicht mehr wiederzuerkennen sein.

Nur die GRÜNEN im Bayerischen Landtag sollten sich darüber nicht aufregen. Vor allem nicht der Abgeordnete Martin Stümpfig, seines Zeichens eifriger Trommler in Sachen Energiewende und Windkraft und unermüdlicher Kämpfer gegen die in Bayern geltende 10H-Regelung, die den allerschlimmsten Wildwuchs der Windmonster im Freistaat bisher zwar verhindern konnte –  von einem Stillstand des Windkraft-Ausbaus in Bayern, wie ihn Stümpfig im Auftrag der Windindustrie immer wieder anprangert, kann allerdings leider nicht die Rede sein.

Was das Thema Landschaft- und Heimatschutz anbelangt, sollte Stümpfig tunlichst den Mund halten. „Wir werden uns unser schönes Bayern nicht kaputt machen lassen“, sagte der GRÜNEN-Politiker am Donnerstag in einer Pressemitteilung seiner Fraktion unter der schönen Überschrift „Kämpfen für Bayerns Landschaft“. Scheinheiliger und widersprüchlicher kann man nicht Politik machen: schließlich gelten den GRÜNEN  ja Windkraftwerke als wahre Zierde der Landschaft, weswegen so viele wie möglich von ihnen gebaut werden sollten, auch in Bayern.

Söders Pläne für noch mehr Straßen und Gewerbesiedlungen in Bayern sind ein Unding und sollten möglichst schnell im Papierkorb verschwinden, wenn das schöne Land, zumindest in Teilen, sein Gesicht behalten soll. Doch die wahren Totengräber der Landschaft sind die GRÜNEN und ihre Hintersassen aus der Erneuerbaren-Industrie.

3 Gedanken zu „Grüne sind wahre Totengräber der bayerischen Landschaft“

  1. Die Scheinheiligkeit der Bündig-GRÜNEN kennt keine Grenzen – nicht nur im schönen Bayernland…Auf das Konto dieser Partei geht letztlich die systematische Zerstörung der letzten halbwegs intakten Großlandschaften ganz Deutschlands, von den weiten Ebenen des Küstenhinterlandes im Norden, über die nördlichen Mittelgebirge bis in den tiefen Süden. Gerade auch Baden-Württemberg erlebt seit der Übernahme der Schlüsselministerien durch die GRÜNEN einen bedrückenden Dammbruch in Sachen Natur- und Landschaftszerstörung durch Windkraft und demnächst durch Photovoltaik in den wertvollsten Arealen, die bisher von der Industrialisierung verschont waren.
    Die GRÜNEN sehen sich als „Hüter der Ökologie“. Doch weit gefehlt ist solche Selbstbeweihräucherung: Die GRÜNEN haben große Teile ihrer früheren Basis, ihrer eigenen Herkunft verraten und verkauft. Sie sind in Wirklichkeit historisches Beispiel für die Fehlbesetzung eines der wichtigsten Themen im öffentlichen Diskurs. Heute muss man fragen: Wer schützt die Natur vor den GRÜNEN und ihren Steigbügelhaltern aus den „Umweltorganisationen“, wenn in sträflicher Vereinfachung und unter Verkennung oder Leugnung der eintretenden Kollateralschäden „technischer Klimaschutz“ mit Naturschutz diffus gleichgesetzt wird?

  2. Hallo zusammen,
    die Grünen und auch andere sind die Totengräber der Natur und Landschaft insbesonder in NRW , aber das wird sich hoffendlich ändern, am kommenden Sonntag 14. Mai Landtagwahlen. . Windräder und deren Zuwege sind Industrieflächen .
    Jochen Niemand Natur und Landschaftsführer BANU

  3. Der grüne Wirtschaftsminister von Hessen Al-Wazir hat mit dem Teilregionalplan Energie Nordhessen gerade einige der letzten Refugien unzerstörter Natur- und Kulturlandschaft in Nordhessen zum Abschuss freigegeben – trotz 47000 Einwendungen von Bürgern, die überwiegend ignoriert wurden. Die Abstandsempfehlungen des revidierten Helgoländer Papiers 2015 zu den Horsten und Nestern bedrohter Großvögel wurden trotz zahlreicher Hinweise vollständig ignoriert – alles im Namen einer „Energiewende“, die sich immer mehr als das erweist, was sie in Wahrheit ist: Eine grüne Utopie, die mit der Realität nichts mehr zu tun hat. Ich erinnere nur an die Dunkelflaute im Januar, bei der nur dank des Einsatzes aller verfügbaren konventionellen Kraftwerke ein flächenhafter Stromausfall vermieden werden konnte. Naturzerstörung kann niemals durch „Klimaschutz“ gerechtfertigt werden!

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