Ein Bayerischer Weihnachtsbaum für den Papst

Wetten dass der Winter noch kommt ©Alfred Schiener
Wetten, dass der Winter noch kommt. Bild © Alfred Schiener

Papst Franziskus und der Vatikan entschieden sich im Jahr 2015 für einen Weihnachtsbaum aus der Oberpfalz. Die 32-Meter hohe Fichte wurde schon Wochen vorher gefällt, in einer beheizten Halle zwischengelagert und in einem vier Tage dauernden Schwertransport, begleitet von mehreren Fahrzeugen, nach Rom gebracht. 

Zur feierlichen Illumination reisten rund 400 Oberpfälzer mit Flugzeugen nach Rom. Unter den Pilgern war auch der Landrat des Landkreises Amberg-Sulzbach, ein glühender Verfechter der Energiewende, der kräftig Windräder genehmigen lässt und sich mächtig für den Klimaschutz engagiert.

Ob sich dieser rund 1.200 km lange Transport des Weihnachtsbaums von der Oberpfalz bis nach Rom auch mit der aktuellen Enzyklika LAUDATO SI’ von Papst Franziskus vereinbaren lässt, in der er zum Klimaschutz und zur Energieeinsparung aufruft, ist zu hinterfragen. Im nahen Südtirol hätte es auch schöne Fichten gegeben.

Nach einem turbulenten Jahr wünschen wir Ihnen friedliche Weihnachtstage und einen guten Rutsch in das Neue Jahr 2016.

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