BUND Südpfalz des Landesverbandes Rheinland-Pfalz zeigt wahres Gesicht

Die Kreisgruppe Südpfalz des BUND Landesverbandes Rheinland-Pfalz e. V. zeigt ihr wahres Gesicht. Offensichtlich irritiert durch die gesetzliche Anerkennung des Vereins für Landschaftspflege und Artenschutz in Bayern (VLAB) und schockiert von einem kritischen Bericht in der ARD-Sendung Plusminus, in dem über mutmaßliche Machenschaften und Verstrickungen des BUND mit der Windradlobby berichtet wurde, veröffentlichte Sie einen unsäglich peinlichen Brief ihres Funktionärs Ulrich Mohr.

Das Schreiben zeichnet sich durch undifferenzierte, bösartige verbale Rundumschläge, gerichtsmassige Unterstellungen und narzisstische Selbsthuldigungen und Beweihräucherungen des BUND aus.

Der VLAB wird als „Fundamentalopposition“ bezeichnet, „dessen anscheinend einzige Zielsetzung darin besteht, (…) die Energiewende zu Fall zu bringen.“ Der jahrelange Einsatz des VLAB für den Umwelt- und Naturschutz in Bayern wird von dem BUND-Funktionär vollkommen ignoriert.

Der BUND-Funktionär aus der Südpfalz geht sogar noch einen  Schritt weiter, in dem er die gesetzlich anerkannte Umwelt- und Naturschutzvereinigung VLAB als „pegida-artige“ Gruppierung bezeichnet und sie dadurch mit Rechtsradikalen gleichsetzt. Seine Beleidigungen enden mit der Beschimpfung, wir seien Fundamentalisten“.

Es ist schlimm geworden in Deutschland

Während Enoch zu Guttenberg mit dem Friedensorchester – bestehend aus jungen Musikern aus der Ukraine, Russland, Deutschland und Armenien im Konzerthaus Berlin probt, um zusammen mit ihnen das Jugendorchester-Festival „Young Euro Classic“ mit Beethovens 9. Sinfonie zu beenden – wird er zusammen mit gleichgesinnten Umwelt- und Naturschützern von dem führenden BUND Funktionär als fast Nazi und Fundamentalist beleidigt und beschimpft.

Unser Kommentar zu dem veröffentlichten Schreiben der Kreisgruppe Südpfalz des BUND Landesverbandes Rheinland-Pfalz:

Si tacuisses, philosophus mansisses oder auf gut deutsch: hättet ihr doch besser euren Mund gehalten, ihr hättet Euch und den Bund für Umwelt und Naturschutz in Deutschland (BUND) nicht so blamiert und in ein denkbar schlechtes Licht gerückt.

zum Schreiben BUND

8 Gedanken zu „BUND Südpfalz des Landesverbandes Rheinland-Pfalz zeigt wahres Gesicht“

  1. Selten eine derart plumpe Projektion gelesen, wie die vom BUND-Funktionär Mohr.
    Bitter, dass der BUND, bei dem auch ich von 1980 bis 2010 Mitglied war, derart tief gesunken ist, dass er sich sogar die Vergleiche der Umweltministerin von RLP, Höfken, zueigen macht.
    In einer „Argumentationshilfe“-Broschüre stellt sie (wahrhaftige) Naturschützer auf eine Stufe mit Nazis.
    http://www.windwahn.de/index.php/oekodiktatur/verunglimpfung-von-natur-und-landschaftsschuetzern
    Etwas, das z.Zt. bei den ehemaligen Umwelt- und Naturschützern, heute (Wind-)Stromhändlern und Lobbyisten als Totschlagargument dient und mit Selbstverständlichkeit für die Außendarstellung genutzt wird. Parolen zur Verunglimpfung Andersdenkender, anstelle fundierter Argumente…
    BUND – nur noch ein trauriger Schatten seiner idealistischen Anfangszeiten, der heute auf unterstem Ideologen-Niveau um sich schlägt.

    1. Ja so sieht der Ökofaschischmus aus. Er ist vom braunen Faschischmus nicht so weit entfernt, der grüne …. .
      Es gibt überhaupt eine Menge paralleles Gedankengut. Und bei der Arroganz, daß Sie als einzige das Superwissen und die Idee zur Rettung der Welt haben, gleichen sie sich auch. Erst werden die „Abweichler“ vom rechten Glauben verbal attakiert, dann werden sie sozial geächtet und dann….? Sind wir von der elitären Barbarei nicht mehr weit entfernt. „Grüne Arier“, oder wie soll man diese scheinheiligen Weltenretter nennen?

  2. Der BUND ist mittlerweile auf die Seite der Windkraft-Verkäufer gewechselt. Hier im Kreis Limburg-Weilburg erleben wir, dass der BUND seit langem nicht mehr für den Schwarzstorch, Rotmilan u.a. Tierarten, die durch die Windkraftanlagen sehr stark gefährdet sind, kämpft. Das Wort Naturschutz kann diese Organisation streichen ! Nach deren Meinung müssen halt Opfer für die Windkraft (sog. Energiewende) erbracht werden. Es ist traurig und skandalös wie die einstigen Grundpfeiler des BU(N)D einstürzen.
    Dann auch noch andere Organisationen auf die Ebene der Nazis zu stellen ist unfassbar. Hut ab vor den einstigen Gründern die BUND, die sich von dieser Organisation abgewendet haben.

  3. Der wichtige Naturschutzgedanke, den natürlich viele Menschen ehrlich unterstützen wird von Funktionären und Profiteuren schon lange nur als Vehikel zu politischer Macht und zur Bereicherung mißbraucht. Von der Walrettung durch Greenpeace, über Waldrettung an der Startbahn West bis zur „Energiewende“ und zur „Rettung des Klimas“. Ein paar Vögel haben mehr Schutz als der Mensch, seine Lebensgrundlagen und und seine Landschaft. Mit Maiswüsten, jetzt sogar in den Moorgebieten um Fischerhude für „Bio“-Gas, Beton und Fahrstraßen in Wälder wird Natur zerstört. Dabei ist die Energiewende schlicht Unfug, so wie Klimarettung ein Geschäftsmodell. Es geht technisch physikalisch nicht.
    Nachts wird es dunkel, meist passt der Wind nicht und Strom läßt sich großtechnisch nicht speichern. Sonnenzyklen, Wolkenbildung und Ozeane lassen sich nicht manipulieren.
    Nur Bürger lassen sich von Funktionären in Verbänden und Politik manipulieren. Cui Bono?

  4. Die Argumente, wie sie Herr Mohr aufführt, wurden nun schon gefühlte tausend Mal so oder ähnlich gelesen, etliche Male auf der ein oder anderen „Plattform“ beantwortet, x-mal fachlich argumentiert … Man ist es allmählich etwas leid, immer wieder das Gleiche zu hören/lesen und aufwändig zu beantworten … – Herr Mohr, ich habe meine Wurzeln auch im BUND und will keineswegs alles schlecht reden, was der Verband leistet. In Sachen WE-Ausbau sehe ich die Sache jedoch vollkommen anders. Zum Klimaschutz trägt ein Energieträger, der mit 25.000 deutschlandweiten Anlagen gerade mal rund 2 % des Endenergieverbrauchs erzeugen kann, der stets Schattenkraftwerke benötigt (Volatilität, meteorologische Großwetterlagen usw.) und eben nicht grundlastfähig ist usw., nichts bei. Im Gegenteil, er wirkt im kumulativen Sinne, nicht nur lokal, dem Artenschutz und natürlich dem Landschafts- und Naturschutz entgegen; es ist keine „ökologische“ Energiegewinnung. Alternativen wurden/werden von meiner und anderer Seite immer wieder genannt; ich will es mir an dieser Stelle sparen. Zuvorderst muss man einfach mal in der Lage sein, die unzureichende Variante dieser „Windstrom-Wende“ objektiv in Frage zu stellen. Dann bleibt nicht mehr viel Vorteilhaftes daran zu sehen. Eine Energiewende, die ich selbstverständlich prinzipiell ebenfalls vertrete, muss komplett anders aussehen. Sie muss den kompletten Endenergieverbrauch berücksichtigen, möglichst grundlastfähige Energiesysteme unterstützen und vor allem den Naturschutz- und Landschaftsschutz als Leitlinie strikt im Auge behalten. Nachhaltigkeit hat nun mal Ökologie, Gesellschaft, Wirtschaft gemeinsam zu berücksichtigen. Irgendwie so hatte ich eigentlich damals auch die Misereor-/BUND-Studie verstanden … Der BUND sollte vielleicht weitaus mehr in Richtung „ökosystembasierten Klimaschutz“ denken und nicht Lebensräume in Wäldern und naturnahen Kulturlandschaften opfern zugunsten eines auf diese Weise nicht stattfindenden Klimaschutz-Szenarios. – In diesem Sinne bietet der VLAB interessante Alternativen; es geht keineswegs darum, jetzt nur noch in „gut“ und „schlecht“ zu denken. Wenn im organisierten Naturschutz jedoch die Windkraft-Ausbau-kritischen Gegenstimmen keinen Platz mehr haben sollten, dann liefe etwas gehörig schief. Und genau an diesem Punkt sind neue Pfade wie die des VLAB im Prinzip die logische Folge einer Entwicklung, die Spaltungen erzeugt. So weit mal … Schöne Grüße, Michael Hahl

  5. Dabei ist es ja nicht so, dass es zur Großwindkraft keine Alternativen gäbe.
    Es gibt inzwischen Kleinwindkraftanlagen, die auf fast jedes Hausdach passen und auch für Vögel vollkommen unschädlich sind:
    http://www.vdi-nachrichten.com/Technik-Wirtschaft/Die-stromerzeugende-Bohrerspitze
    Warum wird diese Technik, die regional durchaus zur Stromerzeugung beitragen kann, nicht gefördert?
    Speichertechnologien gibt es auch in „kleinem“ Maßsstab, ich denke nur an die Rdox-Flow-Technik – mit einem Kleinwindkraftwerk, einer Solaranlage und einer Redox-Flow-Speicheranlage kann ein Mehrfamileinhaus stromautark sein, die Wertschöpfung bleibt in der Region …
    Sowohl Kleinwindkraft als auch Redox-Flow-Speicher sind relativ einfache Technologien, die auch von regionalen Unternehmen hergestellt werden können – da braucht es keine internationalen Konzerngiganten, deren Ziel es widerum in erster Linie sein muss, ihre Aktionäre mit einem guten „Ergebnis“ zufrieden zu stellen.

    1. Das sind Bastellösungen für Öko-Gläubige. Eine Industrienation wie Deutschland ist so nicht zu versorgen. Wenn CO2 eine ernsthafte Rolle spielen sollte, aber auch ohne, geht es technisch physikalisch und volkswirtschaftlich nur mit:
      – Kernkraftwerke weiter laufen lassen um den Rückbau fertig anzusparen. Bei Konkurs haftet der Steuerzahler und da steuern wir mit der bescheuerten Energiewende darauf zu.
      – Neue schnelle Reaktoren möglichst schnell bauen (die Russen machen das schon) und Energie statt Endlager, aus Castoren gewinnen, die Endlager Frage lösen. Keine Stromatobahnen bauen und mit sofortigem Stopp dess EEG und damit Milliarden für Flüchtlinge, Gesundheitssystem, Altersversorgung und Ausbildung übrig haben. (50 Mrd./Jahr sofort)
      -Geld verdienen, statt Strom mit Negativpreis vernichten oder für nicht erzeugten Strom bezahlen.
      – Bleibt nur die Frage, wer bezahlt die Rekultivierung der Nordsee, Ostsee und unserer Wälder? Wer entsorgt die verglasten Dächer und Freiflächen?

      1. Habe die Kohle vergessen, nein nicht die im Geldbeutel, die habe ich schon angesprochen. Braunkohle ist der derzeit billigste Energieträger. Leider verbraucht er Landschaft (kann aber im Gegensatz zu Windkraft im Wald, gut renaturiert werden) und stößt CO2 aus, was ja des Ökoteufels ist.
        Wenn wir also statt Kernkraft auf Kohle setzen, geraten wir in das Dilemma (unauflösbarer Widerspruch) daß entweder das Klima futsch geht und das aus jeder KWh angesparte Geld für den Rückbau der nun nicht mehr laufenden KKW fehlt. Diese Rücklagen, bisher 38 Mrd. wurden für die technisch mögliche Laufzeit berechnet. Der panische Deutsche hat die Laufzeit verkürzt, also wird der panische Deutsche Steuerzahler bluten müssen. CO2 frei austeigen geht eben nicht, das ist eine Milchmädchenrechnung. Nicht panisch reagierende Nationen haben unsere Probleme und Kosten nicht.

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